Geschichte

Die grosse Schlacht von Mag Mell



Im Dunkel der Nacht hatten die Siabra viele ihrer Söldner vereinigt, um das Dorf Mag Mell, in dem sich die letzten standhaften Hibernianer verbargen, in ein Meer des Blutes zu verwandeln. Sie kreisten das Dorf langsam und immer enger ein, damit keiner der Krieger ihrer blinden Wut und Kampfeslust entrinnen sollte. Schon von weitem konnte die Handvoll tapferer Männer die weissen Banner der Siabra duch die Dunkelheit erkennen und das Grunzen der blutrünstigen Dämonenschar aus dem Unterholz vernehmen. Die letzten Mutigen griffen zu ihren Waffen und machten sich bereit zu sterben. In Freiheit und für das Land das sie liebten.

chon bald darauf bliesen die tief wiederhallenden Hörner der Siabra Armee zum letzten Angriff auf die Freiheit Hibernias und zahllose Reihen von Monstern und Siabra-Söldnern setzten sich in Bewegung um ihr grausiges Werk zu tun. Die verbliebenen Kämpfer stellten sich in einer Reihe nebeneinander auf und wollten sich dem Ansturm in einem letzten Anflug von aufwallender Wut entgegen werfen, als unerwartet die dunkle Wolkendecke aufbrach und den Vollmond enthüllte. Einen Vollmond, so hell und so strahlend wie ihn bis jetzt kein Hibernianer je erblickt hatte.

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Das gleissend helle Licht verbrannte die Augen der herannahenden Dämonen und legte ein strahlend weisses Tuch über die Erde von Mag Mell. In Qualen wälzten sich viele der Monströsen Wesen am Boden und hielten sich die Augen, um sich vor dem Licht das sie verbrannte zu schützen. Die Männer Hibernias schauten sich ungläubig um und waren fast zu Eis erstarrt ob dieses Schauspiels. Die Lichtstrahlen waren warm auf ihrer Haut und umliegende Nebelfelder schienen sich in Nichts aufzulösen. Sie schöpften neue Kraft und wollten nun erneut zum Angriff auf die Monsterscharen blasen, als plötzlich einer der Männer am Rande des Schlachtfeldes laut ausrief: "Sie sind da - es sind Wölfe! Seht nur - Sie sind da!".

Wild fuchtelnd deutete der Mann auf eine sich auflösende Nebelbank. Aus ihr konnte man schemenhaft die Umrisse von gigantischen Tieren erkennen. Je mehr sich der Nebel lichtete um so besser konnten sie erkennen, dass es Wölfe sein mussten. Riesige Wölfe. Hunderte von Wölfen. Sie trugen ein silbergraues Fell, hatten riesige Pranken und furchterregende Mäuler aus denen 10 Zoll lange Reisszähne klafften. Die Wölfe fletschten Ihre Zähne, liefen unruhig umher und heulten empor zum Mond. Bis einer von ihnen, ein besonders grosses Exemplar mit stolzem Gang und einem Silberstreif, der über den ganzen Rücken reichte, sein Geheul verlauten liess. Augenblicklich herrschte Stille und der Wolf mit dem Silberstreif trat an die Spitze des Rudels und setzte sich in Richtung des Dämonenheers in Bewegung. Erst sehr langsam, dann immer schneller. Die anderen Wölfe folgten ihm.

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Noch immer waren die Männer erstarrt und konnten nicht glauben was sie sahen. Die Wölfe sprangen in die ersten Reihen der Monster-Armee und rissen sie in Fetzen. Ihre scharfen Klauen trieben sich tief in das Fleisch der Dämonen und Söldner und viele von ihnen starben qualvoll am Verlust von Gliedmassen oder ihrer Köpfe. Das Blut der bösen Kreaturen tränkte den Boden. Einer der verbliebenen Männer fasste sich ein Herz und blies in sein Horn, um seine Gefährten aus ihrer Starre zu befreien. Nach und nach kamen sie zu sich, rotteten sich zusammen und warfen sich zusammen mit den Wölfen in diese letzte Schlacht. Die Schlacht die Ihre Zukunft entscheiden sollte.

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