Warhammer

1 Jahr Silberwölfe in Warhammer Online

1 Jahr WARHAMMER ONLINE

Etwas länger als ein Jahr ist es nun her, dass am 14. September 2008 die Gilde der Silberwölfe auf dem Warhammer-Server "Erengrad" gegründet wurde. Die vier tapferen Charaktere Grimnir, Lupinus, Thurval und Leandra haben sich wacker durch die Pre-Order-Masse gekämpft und beim Gildenregistrator die notwendigen Siegel unter die Schriftrolle mit dem Gildennamen gesetzt.

Als nach einer Woche auch die normalen Käufer auf die Server durften, kam es schnell zu langen Wartezeiten. Statt nun aber komplett leere Server zu eröffnen, entschlossen sich die Entwickler des Spiels, die bestehenden Server zu kopieren, sodass sich die Spielermasse auf mehrere Server aufteilen konnte, ohne dass bereits bestehende Fortschritte verloren gingen. Die Silberwölfe jedoch hielten tapfer allen wogenden Stürmen stand und blieben dem Server "Erengrad" treu.

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Als die Gilde am 20. Dezember 2008 endlich die erforderliche Rangstufe erreicht hatte, durften wir uns erstmals ein Gildenwappen aussuchen. Diese Ereignis wurde daraufhin gleich mit der Eroberung und Einnahme einer imperialen Burg gefeiert.

Natürlich feiern die Silberwölfe seitdem nicht nur die erfolgreichen Burgeroberungen in den diversen Kriegsgebieten, sondern prügeln sich auch nicht minder erfolgreich durch Düsterberge, Bastionstreppen, Verlorene Täler und Sigmarkrypten. Schild an Schild, Axt an Axt und Feuer- an Runenstab bieten die Silberwölfe der Bedrohung durch die Chaosgötter die Stirn. So manchen Zwerg hat man gar in Stein gemeißelt.

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Jedoch war auch in diesem einen Jahr nicht alles positiv verlaufen. Nach dem ersten großen Andrang auf die Server, und die kurze Zeit die viele Spieler bis zum finalen Rang auf Stufe 40 brauchten, machte sich Enttäuschung breit an der vordersten Front. Starkes Ruckeln beim Kampf um die Festungen und in den Städten trübten den Spielspaß. Nachdem die ersten Versuche, diese Probleme zu beseitigen, nicht von Erfolg gekrönt waren, verließen viele Spieler die Welt.

Dort wo vorher noch tobende Kämpfe stattgefunden hatten, traten nun mehr kaum noch Armeen auf den Plan. Mehr zögerlich als konsequent wurden die Server wieder zusammengelegt. Patches zur Behebung der immer noch auftretenden Probleme kamen zwar regelmäßig, führten desöfteren jedoch dazu, dass noch mehr Probleme auftraten. Zwar sind inzwischen viele Probleme behoben, doch empfinden immer noch viele Spieler die Kämpfe in den höchsten Gebieten als unmotivierend. Trotz regelmäßiger Belagerung der Hauptstädte findet ein Kampf um den Herrscher der Stadt so gut wie gar nicht statt.

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Es fehlt vielen Spielern die Motivation, überhaupt für ihr eigenes Reich zu kämpfen. Warum sollte sich ein Zwerg auch um die Hauptstadt des Imperiums sorgen machen, wenn seine eigenen Biervorräte sicher gelagert sind? Auch die optionalen Szenarien, die einen Kampf unter gleichen Vorraussetzungen auf beiden Seiten ermöglichen sollten, frustrieren oft nur, wenn eine Armee dennoch klar dominiert. Zumal die Spieler mittlerweile so stark in der Welt verteilt sind, dass ein Szenario - wenn es dann mal startet - immer nur die selben Spieler und Gegner beinhaltet. Ein Feedback, wieviele Spieler bei welchem Szenario angemeldet sind, gibt es nicht.

Doch vieles spricht auch dafür, sich auf ein weiteres Jahr Warhammer Online zu freuen. Die schön gestaltete Welt mit den vielen kleinen Details sorgt zusammen mit der fortlaufenden Geschichte aus dem Warhammer-Universum für eine stimmige Atmosphäre, welche nicht zuletzt auch von der Musik und der vereinzelten Sprachausgabe getragen wird. Nichts geht über fluchende Goblins und prahlerische Zwerge!

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Die Motivation, die verschiedenen RvR-Gebiete zu besuchen, wurde deutlich gesteigert durch die vielen neuen wiederholbaren Aufgaben in den Kriegslagern und in den Schlachtfeldzielen, durch Einfluss- und Rufrangbelohnungen, und durch ein verbessertes Belohnungssystem bei Burgeroberungen. Gilden, die eine Burg erobert haben, können diese nun auf verschiedenartige Weise verbessern und profitieren nun auch von einer Eroberung des kompletten Gebietes.

Auch außerhalb der RvR-Kampagne hat sich viel getan in den letzten 12 Monaten. Für jedes Kapitel gibt es nun Öffentliche Quests in drei Schwierigkeitsstufen, von Einfach (2-3 Spieler) bis Schwer (2 Gruppen). Desweiteren gab es fast jeden Monat ein spezielles Event mit neuen Szenarien, Instanzen oder Öffentlichen Quests. Nicht zu vergessen das komplett neue Gebiet der "Länder der Toten".

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Und die Aussichten auf die zukünftige Entwicklung sind vielversprechend. Ein "Gehilfen"-System, dass es Charakteren mit hohem Level erlaubt, kleineren Charakteren beizustehen; eine andere Rolle für die sechs Festungen im T4-Gebiet (man munkelt von mächtigen Relikten, die dort aufbewahrt werden sollen); eine komplette Überarbeitung der Rüstungsgrafiken, und eventuell sogar eine größere Erweiterung im nächsten Jahr.

Doch damit der Spielspaß nicht leidet, muss auch weiterhin an den Problemen gearbeitet werden. Dazu zähle ich nicht nur die Schwächen im RvR, inklusive Ruckler und Abstürze, sondern auch kleinere Dinge wie Gegner, bei denen die Animationen nicht funktionieren. Oder die Gildenbanner der Top 10 Gilden vor der Gildenhalle in Altdorf, die mit dem letzten Patch eingeführt wurden, jedoch noch nichts anzeigen. Auch diese kleinen Fehlerchen bestimmen nachhaltig den Eindruck, den ein neuer Spieler von Warhammer Online bekommt.

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